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Scherenschnitt-Schmetterlinge
Schön als Fensterschmuck oder auf Grußkarten Plastisch und lebendig durch Lichteinfall
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Material und Werkzeug
- Silhouetten- oder Scherenschnittschere
- harter, spitzer Bleistift (zum Abpausen)
- weicher Bleistift (zum Zeichnen)
- Scherenschnittpapier
- Kohlepapier
- Transparentpapier
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So wird's gemacht |
| 1. |
Der Faltschnitt hat die Besonderheit, dass nur eine Hälfte des Scherenschnittes gezeichnet und ausgeschnitten wird.
Dafür ein Stück Papier in der Mitte falten und zwar mit der schwarzen Seite nach innen. Zeichnen Sie nun nur die Hälfte des Motivs vom Mittelbruch ausgehend auf. Dafür die Vorlage mit Transparentpapier abzeichnen und dann mit Kohlepapier auf das Scherenschnittpapier übertragen. Das Öffnen des Faltschnittes sollte erst nach seiner Fertigstellung erfolgen und nie davor, da man den Scherenschnitt nie wieder ganz exakt zusammenlegen kann! |
| 2. |
Beginnen Sie mit den Innenschnitten. Stechen Sie hierfür zunächst mit der Scherenspitze vorsichtig in das Papier ein. Dabei ist es von Vorteil, den Zeige- oder Mittelfinger unter das Papier zu legen und damit vorsichtig gegen die Schere zu drücken. |
| 3. |
Wichtig: Nicht die Schere nach dem Motiv führen, sondern das Papier nach dem Motiv drehen. Halten Sie das Papier ganz locker und nicht verkrampft. Fangen Sie auch nicht an verschiedenen Stellen mit dem Schneiden an, da sonst das Papier seine Stabilität verliert und schlecht zu führen ist. Machen Sie nach gleichem Schema anschließend den Außenschnitt. |
| 4. |
Falls Sie die Schmetterlinge aufkleben möchten (z.B. auf eine Grußkarte) tragen Sie nur in der Mitte (am Körper) etwas Klebstoff auf, die Flügel möglichst nicht ankleben. In einem Rahmen mit Passepartout bilden sich durch den Lichteinfall Schatten und der Schmetterling sieht plastisch, fast lebendig aus. |
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