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Kreativität - eine Schlüsselkompetenz für Gegenwart und Zukunft
Prof. Dr. Waltraud Rusch, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Vortrag im Rahmen der Bildungsmesse didacta 2010 in Köln
"Ich glaube nicht, dass Kreativität die Gabe einer guten Fee ist. Ich glaube, sie ist eine Fertigkeit, die wie Autofahren geübt und gelernt werden kann. Wir halten Kreativität für eine Gabe, weil wir uns nie bemüht haben, sie als Fertigkeit zu üben."
Edward de Bono (*1933, führender Lehrer für kreatives Denken)
1. Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation
Im November 2008 hat der Rat der Europäischen Union beschlossen, 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation zu erklären.
"Europa muss seine Kreativität und Innovationsfähigkeit sowohl aus sozialen als auch aus wirtschaftlichen Gründen steigern."i Das ist der einleitende Satz zur Begründung eines Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation.
"Der Europäische Rat hat wiederholt Innovation als entscheidend für Europas Vermögen bezeichnet, wirksam auf die Herausforderungen und Chancen der Globalisierung zu reagieren. (...) Die moderne Wirtschaft mit ihrem Schwerpunkt auf Wertschöpfung durch bessere Nutzung von Wissen und rasche Innovation benötigt eine breitere, die gesamte Bevölkerung einbeziehende Kreativitätsbasis. Insbesondere besteht Bedarf an Fähigkeiten und Kompetenzen, die die Menschen in die Lage versetzen, Wandel als Chance anzunehmen und offen zu sein für neue Ideen, die Innovation und aktive Teilhabe in einer kulturell vielfältigen, wissensbasierten Gesellschaft fördern.
Damit die Kreativität und Innovationsfähigkeit voll nutzbar gemacht werden kann, muss sie in der gesamten Bevölkerung verbreitet sein. Die Rolle der allgemeinen und beruflichen Bildung als entscheidender Faktor zur Förderung von Kreativität, Innovationsleistung und Wettbewerbsfähigkeit wurde vom Europäischen Rat ... (im) Konzept des "Wissensdreiecks" aus Bildung, Forschung und Innovation dargelegt.
Die Ausrufung eines Europäischen Jahres ist ein wirksames Mittel, um zur Bewältigung der Herausforderungen beizutragen, und zwar durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Verbreitung von Informationen über Good Practice, Anregung von Forschung, Kreativität und Innovation sowie Förderung einer Grundsatzdebatte und eines Strategiewandels. (...)"ii
Das Ziel besteht darin, Kreativität und Innovationsfähigkeit als Schlüsselkompetenzen für alle zu fördern.
Kreativität ist eine menschliche Eigenschaft, die sich in vielen Feldern und Kontexten manifestiert, angefangen von Kunst, Design und Handwerk bis hin zu wissenschaftlichen Entdeckungen und zu Unternehmertum, auch in der Sozialwirtschaft. Der multidimensionale Charakter der Kreativität bedeutet, dass breitgefächertes Wissen in vielen - technischen und anderen - Bereichen die Grundlage von Kreativität und Innovation sein kann. Innovation ist die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen; Kreativität ist die Voraussetzung von Innovation. Für neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Strategien und Organisationen sind Menschen erforderlich, die neue Ideen und neue Assoziationen zwischen Ideen hervorbringen. Kompetenzen wie kreatives Denken und fortgeschrittene Problemlösungsfähigkeit sind daher gleichermaßen im wirtschaftlichen und sozialen wie im künstlerischen Bereich entscheidend.
2. Kreativität und Kreativitätsforschung
In dem Wort Kreativität steckt das lateinische creare (erschaffen, hervorbringen). Im Brockhaus von 2006 finden wir: "Kreativität, schöpferisches Vermögen, das sich im menschlichen Handeln oder Denken realisiert und einerseits durch Neuartigkeit oder Originalität gekennzeichnet ist, andererseits aber auch einen sinnvollen und erkennbaren Bezug zur Lösung technischer, menschlicher oder sozialpolitischer Probleme aufweist. Der Begriff Kreativität wird angewendet auf wissenschaftliche Entdeckungen, technische Erfindungen, künstlerische Produktionen, unter der Bezeichnung "soziale Kreativität" auch auf Problemlösungsansätze im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Bereich. ..."iii Als Alltagswort in der deutschen Sprache ist kreativ noch relativ neu. Es kam aus Amerika zu uns. Dort hatte man im Januar 1918 1,7 Millionen Rekruten mit einem Test auf ihre Intelligenz hin geprüft. Neben Gesundheit war nun auch IQ ein Anhaltspunkt für die Tauglichkeit. Die Ergebnisse waren zum Teil sehr ernüchternd und man suchte nach einem weiteren Kriterium. Diese Suche schien mit Joy Paul Guilford erfolgreich. Sein Vortrag vor der American Psychological Association 1950 wird als Auslöser des Kreativitätsbooms gesehen. Er legt die Tatsache zugrunde, dass Intelligenztests so gut wie nichts zutage fördern, was man kreativ nennen würde.iv Man würde zwar allerhand von Intelligenz wissen, aber nicht, was den schöpferischen Menschen ausmache. Man hatte bei diesen Tests nicht nach erwarteter und unerwarteter, eigenwilliger, ungewöhnlicher Leistungen unterschieden. Diese würden eben von Personen erbracht, die sich Neuem und Spekulativem öffnen. In Schulen, im Beruf und in den Tests werden nur Aufgaben gestellt, die normale, konkrete, bewertbare Ergebnisse erwartet und bewertet.v Nach Guilford wird zwischen einem konvergenten und einem divergenten Denken unterschieden. Konvergentes Denken ist die Fähigkeit Lösungen für wohldefinierte Probleme zu finden, während beim divergenten Denken es sich um offene Probleme handelt, bei denen die Lösungswege nicht festgelegt sind. Man muss also mit der Problemlösung multibel und produktiv umgehen.vi
Zeitgleich erlitt die westliche Welt einen politischen Schock, der die Frage nach Kreativität offen stellte: "Der Auftakt zum Wettrennen um die Erforschung der Kreativität war ein technisches Ereignis, nämlich die Entsendung des ersten Sputniks durch die Russen ins Weltall." Es war die Zeit des kalten Krieges. Die beiden Machtblöcke Sowjetunion und USA standen sich unversöhnlich gegenüber. Dieser vermeintlichen Schmach wollten die Amerikaner so schnell wie möglich etwas entgegensetzen. "Der Bedarf an kreativen Wissenschaftlern brachten Staat und Industrie vor allem in Amerika dazu, psychologische Untersuchungen zum Thema der Kreativität zu finanzieren und zu fördern. Dieser Beginn stand unter dem Motto: um als Nation zu überleben, muß das Individuum kreativ denken". vii
Verwandte Wörter zu "kreativ" sind originell, produktiv, gestaltend, künstlerisch, kunstvoll, erfinderisch, innovativ, ingeniös, ideenreich, einfallsreich, phantasievoll, bahnbrechend, musisch, richtungsweisend, ...
Die Definition von Drevdahl stelle ich zum Schluss an diesen Punkt: "Kreativität ist die menschliche Fähigkeit, Kompositionen, Produkte oder Ideen gleich welcher Art hervorzubringen, die in wesentlichen Merkmalen neu sind und dem Hervorbringer vorher unbekannt waren. Sie kann in vorstellungshaftem Denken bestehen oder in der Zusammenfügung von Gedanken, wobei das Ergebnis mehr als eine reine Aufsummierung des bereits Bekannten darstellt. Kreativität kann das Bild neuer Muster und Kombinationen aus Erfahrungswissen und die Entdeckung neuer Beziehungen einschließen. Kreativität muss nützliche und zielorientierte Ergebnisse liefern. Ohne perfekt und vollständig sein zu müssen, kann sie künstlerischer, wissenschaftlicher, prozesshafter oder methodischer Natur sein."viii Diese Beschreibung widerlegt den Mythos, dass nur einigen Genies Kreativität angeboren sei. Jedem Mensch wohnt ein kreatives Potenzial inne, das gefördert, aber auch behindert werden kann. Dazu aber etwas später.
3. Kreativität und Gehirn
Das ca. 1,5 kg schwere Gehirn besitzt viele Milliarden Nervenzellen. Die grandiosen Leistungen sind besondere geistige Fähigkeiten wie rationales oder emotionales Handeln, Verhaltenssteuerung, abstraktes Denken und Lernfähigkeit. Um dies leisten zu können, besteht es aus verschiedenen Arealen mit unterschiedlichen Spezialisierungen. Festzuhalten ist, dass unser heutiges Gehirn sich in den letzten 4 000 Generationen nicht wesentlich verändert hat. Mit der Eiszeit begann die Geschichte der Menschheit in Mitteleuropa, die mit dem Schaffen von Kultur durch die Kreativität nicht möglich gewesen wäre.
Das menschliche Gehirn besteht aus zwei Hälften (der rechten und linken Hirnhemisphäre), auf denen unterschiedliche Funktionszentren und Assoziationsfelder verortet sind. Die Hemisphären sind durch einen Balken verbunden. Vereinfacht lässt sich feststellen, dass Kreativität vor allem in unserer rechten Gehirnhälfte entsteht. Diese ist für Formen, Figuren und Emotionen zuständig. In unserer Gesellschaft wird aber vor allem die linke Gehirnhälfte gefördert. Hier ist das Zentrum für logisches Denken, Zahlen und verbale Sprache. Die besondere Relevanz der rechten Hirnhemisphäre für Kreativität konnte aber in der neurowissenschaftlichen Forschung bis heute nicht exakt nachgewiesen werden. Interessant ist, dass eine schwache, aber gleichmäßige Aktivität mehrerer Hirnareale zu einer wahrscheinlicheren Verknüpfung weit auseinander liegender kognitiver Elemente und somit zu kreativen Kognitionen im Sinne divergenten Denkens führen. Andererseits hat man festgestellt, dass eine hohe Aktivität besonders in präfrontalen Hirnregionen zu Kreativakten führt. Die Rolle der sogenannten Neurotransmitter ist nicht endgültig geklärt. Kreative Personen weisen einen niedrigeren Noradrenalinspiegel auf. Dies kommt einer kognitiven Flexibilität zugute und führt - was wieder sehr interessant ist - "zur Aktivierung weiträumiger neuronaler Netzwerke und damit zur Aktivierung entfernterer kognitiver Elemente und ungewöhnlicher Beziehungen zwischen diesen."ix Die Hormone Adrenalin und Noradrenalin als Gegenspieler der zur Informationsvermittlung notwendigen Transmitter entstehen bei Stress. Es folgen Denkblockaden, Sinnesstörungen, Gedächtnislücken. In diesem Zustand sind die kreativen Möglichkeiten sehr reduziert. Zu den besonderen Eigenschaften eines Gehirns gehört zudem die Fähigkeit, zeitlebens die "Verschaltungen" neu gestalten zu können. So lassen sich eingefahrene Denk- und Verhaltensweisen, Überzeugungen und Gefühlsstrukturen verändern und neu schaffen. Das Gehirn selbst ist immer kreativ. Bereits Frederic Vester hat darauf hingewiesen, dass man durch Assoziationen und vielen Stimuli weite Teilbereiche des Gehirns aktivieren solle und dadurch vermehrt eine Synapsenbildung zu fördern, die Grundlage ist, um die Gesamtheit des Gehirn miteinander zu vernetzen.x Bei kreativen Prozessen hat es sich als hilfreich erwiesen beide Gehirnhälften zu aktivieren, um von den Möglichkeiten beider Hemisphären zu profitieren. Es ist wichtig, sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen. Wer sich mit neuen Themen und Tätigkeiten beschäftigt, sorgt dafür, dass im Gehirn immer wieder neue Vernetzungen geschaffen werden. Umgekehrt baut das Gehirn bei Unterforderung stetig ab. Wir haben jetzt über Stress - also Überforderung - und Unterforderung gesprochen. Hier mag ein kleiner Exkurs zum Thema Flow erlaubt sein.
4. Flow - der Inbegriff des Glücks und der Harmonie
Flow ist der Inbegriff des Glücks und der Harmonie mit sich selbst und der Welt. Der Psychologie Mihaly Csikszentmihalyi kreiert 1975 das Flowkonzept.xi Der Zustand des Flow ist gekennzeichnet durch den Zustand völliger Harmonie, einer optimalen Anpassung/Resonanz innerer Anteile des Menschen und der der Umwelt. Flow lässt sich über die Herzratenvariabilität messen - hierbei entsprechen rein körperlich gesehen Herzschlag, Atmung und Blutdruck einer optimalen Synchronisation.
 Flow - der Inbegriff des Glücks und der Harmonie Diagramm zu de:Flow (Psychologie) Autor: C.Löser / Genehmigung CC-BY-SA-2.0-DE http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flow.png&filetimestamp=20070418173449
Hier im Diagramm zum Flow zwischen Über- und Unterforderung liegen Stress, Überforderung und Angst über der roten Linie, Langeweile, Unterforderung und Routine liegen unter der blauen Linie. Der Flow liegt genau dazwischen, und wenn Fähigkeiten und Anforderungen zusammen steigen, wird der Bereich des Flows größer. Der Flow ist wie ein sich ausdehnender Strahl zwischen der roten und blauen Linie, und nicht allein die grüne Linie.
Folgende Faktoren kommen im Flow-Erleben zusammen:
Es gibt klare Ziele und Rückmeldungen durch andere Menschen.
Die individuellen Fähigkeiten passen gut zu den gegebenen Herausforderungen.
Es existiert ein Einklang von Handeln und Bewusstsein.
Es existiert eine Zentrierung der Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Stimulusfeld.
Es gibt ein Gefühl der potenziellen Kontrolle.
Es existiert eine Selbstvergessenheit und Selbstversunkenheit.
Das Zeitgefühl verändert sich.
Die Motivation liegt im Tun selbst.
Für Csikszentmihalyi ist das Flow-Erleben eine Kombination dieser Faktoren. "Die Flow-Dynamik veranlasst den Menschen sich zu strecken, immer neue Herausforderungen zu suchen und erneut angemessene Fähigkeiten zu entwickeln"xii
Nach Csikszentmihalyi entwickelt sich das Flow-Erleben besonders in kreativen Aktivitäten, da hier die Balance zwischen Herausforderung und Können besonders leicht erreicht wird. Erfahrungen von Unter- und Überforderungen können jedoch das Flow-erleben behindern. Die individuelle Freude am Tun wird von Stress- und Unterforderungserfahrungen stark beeinträchtigt werden. Dieses Faktum sollten wir uns für den Punkt der Kreativitätsförderung im Gedächtnis behalten.
5. Konzepte der Kreativität
5.1 Vier-P-Konzept: Person, Prozess, Produkt, Umfeld (Press)
Mel Rhodes, ein amerikanischer Wissenschaftler, gab dem Begriff Kreativität in den 60er Jahren eine bis heute noch immer gültige Unterteilung in vier verschiedene Grundelemente, die so genannten vier Ps der Kreativität. Sie helfen, den oftmals noch diffusen Begriff praxisbezogen zu unterteilen, und umfassen
- die kreative Person
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- den kreativen Prozess
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- das kreative Produkt
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- das kreative Umfeld (orig.: press)
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Diese Beschreibung hat, aus konzeptionell-beschreibender Sicht, bis heute noch eine fundamentale Bedeutung und wird vor allem im anglo-amerikanischen Sprachraum mit dem Begriff "absichtliche Kreativität" in Verbindung gebracht. Es gab und gibt wiederholte Versuche, die vier P's um weitere P-Begrifflichkeiten zu ergänzen, die aber bislang weder schlüssig waren, noch sich in der Kreativanwendung durchsetzen konnten. Jüngere Forschungen zielen auf die systemischen Zusammenhänge der vier Elemente ab und entwerfen ein neues Modell, das die funktionalen Abhängigkeiten deutlicher herausstellt.
Die kreative Person wird aufgrund von Untersuchungen mit folgenden Fähigkeiten in Verbindung gebracht:
- Flüssigkeit im Denken
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- Flexibilität im Denken, anderen Standpunkt einnehmen können
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- Sensibilität für Probleme
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- Wissbegierde
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- Abstraktionsvermögen
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- Reich an Wissen und Erfahrung
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Die Umsetzung und Realisation der Ideen erfordert demnach folgende Eigenschaften:
- hohes Selbstbewusstsein und -wertgefühl
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- hohe Frustrationstoleranz, damit man seinen Weg gehen kann
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- Risikobereitschaft
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- Fähigkeit und Bereitschaft hart zu arbeiten
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- gute Kommunikationsfähigkeit (soziale Kompetenz)
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Der kreative Prozess umfasst den Weg bis zur Vollendung. Die nachfolgende Grafik zeigt die Zusammenhänge von PPPP auf.
Der Prozess erfordert die Eigenschaften der kreativen Person und die positiven Rahmenbedingungen des Umfeldes, des Klimas, in dem dieser Prozess angeregt und vollzogen werden soll.
Das kreative Produkt als Ergebnis wird immer an drei - subjektiven - Faktoren gemessen:
- Originalität und Neuartigkeit (für sich oder für die Allgemeinheit)
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- Sinn und Relevanz der Problemlösung
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- Wird das Produkt vom Umfeld als wertvoll akzeptiert, hat es einen Nutzen
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Zur Subjektivität nur soweit eine Anmerkung. Nehmen wir das Beispiel von van Gogh, der erst nach seinem Tod den Ruhm eines großen kreativen Künstlers erlangte. Der Nutzen seines Produktes wurde erst zeitlich viel später von der Allgemeinheit eingeräumt. Sie selbst können in unserer Kulturgeschichte nach vielen Beispielen suchen, wo die Akzeptanz des Produkts nicht zeitgleich mit dem Erschaffen des Produkts zusammenfallen muss.
Das kreative Umfeld hat einen erheblichen Anteil daran, ob Kreativität entfaltet werden kann. Atmosphäre, Arbeitsklima, Personen, Zeit, Räumlichkeiten, Raumgestaltung, Geräte, Materialien, soziale Einflüsse in Gruppen, gesellschaftliche sowie kulturelle Normen und Werte sind Faktoren, die positiv oder negativ wirken können. Wir werden darauf noch zurückkommen, wenn wir Kreativitätsförderung erörtern werden.
Dieses Konzept ist ein sehr schematisches, das Kreativität in Teilbereiche herunter brechen kann.
5.2 Struktur der kreativen Situation nach Karl-Heinz Brodbeck
Interessanter scheint mir für unsere Arbeit jedoch das Konzept der situativen Modalitäten von Karl-Heinz Brodbeck zu sein. Brodbeck geht davon aus, dass die Quelle der Kreativität das alltägliche Leben sei. Kreativität finde nur dann Entfaltung, wenn wir ihr Raum geben. Man kann diese nicht erlernen, sondern muss sie zulassen. Es gibt Techniken, die die Schranken beseitigen und damit Raum geben. Zudem sei Problemlösen nur eine Form, nicht die einzige Form, in der sich menschliche Kreativität äußert.xiii Kreativität findet nicht einfach im Kopf statt, sondern ereigne sich. "Kreativität ereignet sich in unserem Erlebnisraum."xiv Dieser Erlebnisraum, diese Situation ist etwas Ganzes, das wir empfinden, auf das unsere Achtsamkeit gerichtet ist. Die Dimensionen dieses Erlebnisraumes - also die jeweilige Situation - sind grundlegende Modalitäten, in denen die Kreativität sich vollzieht.
Fünf Modalitäten der kreativen Situation - "situative Modalitäten":
Sinnesgegenstände
In jeder Situation sind wir von Dingen, Formen, Gegenständen, Menschen umgeben, die wir mit unseren Sinnesorganen sehen, hören, tasten, schmecken und riechen können. Wir selbst gehören auch dazu. Es umfasst alle Sinnesgegenstände einer Situation.
Gefühle, Emotionen, Stimmungen
Als zweites sind unsere eigenen Gefühle, Emotionen, Stimmungen relevant für die Situation. Auch wenn wir dieses Phänomen eher ausblenden, wendet sich die Achtsamkeit auf diese Modalität, wenn Sie stark ausgeprägt ist. Wir kennen das Phänomen, dass wir z. B. durch Leid oder Freud zu unterschiedlichen kreativen Akten fähig sind, weil dadurch unsere Stimmungen und Emotionen beeinflusst sind.
Wahrnehmungen
Wahrnehmungen sind etwas, was unbewusst geschieht. Unsere Sinnesorgane und unser Gehirn nehmen ständig Reize um uns war, sie werden unentwegt verarbeitet - bewusst oder unbewusst. Erst wenn diese unsere Achtsamkeit erregen, sprechen wir von den Wahrnehmungen, die eine kreative Situation mitprägen. Denken Sie nur an Geräusche, die man ausblendet z. B. Autolärm, den man überhört, jedoch in einer anderen Situation unsere Achtsamkeit erfährt und dann die Situation, die Kreativität stören.
Bewegungsmuster
Darunter versteht Brodbeck die Handlungs- und Aktivitätsmuster auf verschiedenen Ebenen. Wir gehen, wir führen feinmotorische Bewegungen achtsam aus, andere Bewegungen führen wir automatisch, nicht bewusst aus, es gibt Bewegungsmuster des Denkens und des Sprechens. Die Bewegungen können bewusst und unbewusst - also auch eingeübt - verlaufen. Entsprechend stehen Sie bei der Achtsamkeit schwächer oder stärker im Raum.
Gedanken
Als wichtigste situative Modalität bewertet Brodbeck die Gedanken. Es gibt kaum Situationen in denen wir nicht Denken - außer im Tiefschlaf, einer Ohnmacht oder kurzen intensiven Momenten wie Angst, Überraschung usw. Unser Tun ist immer mit Denken begleitet. Setzen Sie sich einmal ganz ruhig auf ihren Stuhl und versuchen Sie alle Ihre Gedanken zu beobachten. Was stellen Sie fest? Sie schweifen sehr schnell ab. Im Alltag beachten Sie das kaum, es wird schnell vergessen. Gedanken können ebenfalls bewusst oder bewusst sein und je nach dem ins Zentrum der Achtsamkeit mit einfließen.
Die Achtsamkeit ist das Zentrum der kreativen Situation. Sie ist wie ein "Geistesblitz", also Blitz des Geistes, ein Licht des Bewusstseins. Wir können die fünf situativen Modalitäten ins Bewusstsein stellen, einzeln, miteinander zwei, drei, alle. Wir können diese Modalitäten bewusst lenken - z. B. Atemrhythmus ändern, Bewegungs- und Denkmuster ändern, Handlungen ändern. Wenn sich die Achtsamkeit wieder abwendet, tritt eine Handlung mit ihrem Denken wieder ins Unbewusste, wird sie automatisch, routiniert, gleichförmig. Unsere Haltung ist also besonders unkreativ, wenn die Situation ohne Achtsamkeit abläuft.
"Die Kreativität entfaltet sich in Situationen im "Lichtkegel" der Achtsamkeit"xv
Das Neuartige liegt buchstäblich schon lange vor uns, wir müssen es nur beachten. In Kunst und Wissenschaft sind viele "kreativen Produkte" bekannt, die schon lange vor den Augen der Künstler und Forscher lagen, aber erst im Moment der Achtsamkeit als solche erkannt wurden.
Ein anderes Beispiel sind die sogenannten Kippfiguren oder optischen Täuschungen. Je Achtsamkeit springt die Figur, die Gestalt um, z. B. in einer anderen Umgebung oder wenn man bewusst darauf hingewiesen wird.
 Kippfiguren A white cup or two black faces? Autor: Bryan Derksen http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Cup_or_faces_paradox.svg
Diese bekannte Kippfigur wurde erstmals 1915 vom dänischen Psychologen Edgar Rubin verwendet. Sie dient dazu, die menschliche Fähigkeit, Gegenstände vor ihrem Hintergrund verschieden wahrzunehmen, zu untersuchen.
Hat man im weißen Teil des Bildes eine Vase erkannt, scheint diese in den Vordergrund zu rücken, und der schwarze Teil des Bildes wird zum Hintergrund. Erkennt man jedoch zuerst zwei sich zugewandte Gesichter im schwarzen Teil des Bildes, rücken die Profile in den Vordergrund und der weiße Anteil des Bildes wird zum Hintergrund.
Da man nicht beide Motive gleichzeitig fokussieren kann, scheinen sie immer wieder hin und her zu kippen - deshalb spricht man von Kippfiguren.
"Die Formen der Kreativität können damit durch die Modalitäten der kreativen Situation charakterisiert werden."xvi
Zusammenfassend ist fest zu halten:
Die fünf situativen Modalitäten treten nicht getrennt auf, sondern sind in einer Situation gemeinsam vorhanden.
Die situativen Modalitäten können sich gegenseitig behindern oder verstärken.
Kreativität ist das, was sich als Prozess der situativen Modalitäten vollzieht.
In einer Situation kommen immer Gegenstände, Gefühle, Handlungen und Gedanken zusammen vor.
Brodbeck schlägt vor, die fünf situativen Modalitäten als Hinweisschilder zur Selbstbeobachtung zu begreifen.xvii
6. Kreativität als Kompetenz
Menschliche Kreativität wurde zunächst nur aus dem Grund so massiv untersucht, um mit Hilfe derer bessere Antworten auf wichtige gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Probleme zu finden. Man suchte nach Merkmalen kreativer Persönlichkeiten, man untersuchte die kreativen Prozesse und die kreativen Produkte oder Leistungen. Ziel war heraus zu finden, was für das Zustandekommen kreativer Leistungen förderlich und hinderlich ist. Kreativität ist keine Begabung, sondern eine Kompetenz, die bei jedem Einzelnen unterschiedlich ausgeprägt ist, gefördert , entwickelt, gehemmt und blockiert werden kann. Dazu werden wir noch zum Ende des Vortrags mehr hören.
Merkmale kreativer Persönlichkeiten: Spontan, spielerisch, emotional, zielgerichtet, bewusst, reagieren sensibel auf ihre Umwelt, sind aufgeschlossen gegenüber ihren Gefühlen, sind Spielernaturen aus purem Spaß humorvoll, haben Sinn für Ästhetik, lassen sich auf Neues ein und stoßen Pläne um, benötigen Spielraum für Spontaneität, verfügen über Selbstwertgefühl.
Ob kreative Leistungen als kreativ eingestuft werden ist nicht abhängig davon, ob diese Leistungen oder Produkte gesellschaftliche Relevanz in Gegenwart oder Zukunft haben wie bei großen Künstlern und Wissenschaftlern. Kreativität und deren Manifestationen ereignen sich auf ganz verschiedenen Ebenen des menschlichen Lebens:
"Auf der individuellen Ebene, auf der ein einzelner Mensch etwas subjektiv "Neues" erschafft, - und das tun Kinder tagtäglich mehrmals,
auf der sozialen Ebene, auf der das "Neue" im direkten sozialen und zwischenmenschlichen Umfeld deutlich wird und
auf der gesellschaftlichen Ebene, da das "Neue" kollektive Beachtung und Wirkung findet."xviii
Angesichts der Realität aktueller, technisch hoch entwickelter Gesellschaften mit dem sehr raschen Wandel, mit der zunehmenden Individualisierung, mit immer komplexer werdenden beruflichen und privaten Anforderungen und der Vielfalt sozialer und multikultureller Beziehungsgeflechte, gewinnt Kreativität als Kompetenz enorm an Bedeutung. Der Mensch von heute ist privat, beruflich als auch öffentlich ständig gefordert für vielfältige Problemstellungen unterschiedliche und neue Lösungen eigenständig finden zu müssen und zu können. Daniela Braun formuliert es so: "Kreativität bedeutet die Kompetenz, Problemstellungen befriedigend und angemessen auch dann lösen zu können, wenn keine bereits erprobten und vorgezeichneten Lösungen vorhanden, anwendbar oder akzeptabel erscheinen."xix Ich zitiere Mead: "In dem Maße, als eine Person etwas für sich selbst Neues macht, erfindet, ausdenkt, kann man sagen, dass sie einen kreativen Akt vollbracht hat."xx Kreativität drückt sich also in einer Handlung aus. "Kreativität basiert auf der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Innenwelt und Außenwelt herzustellen, zwischen Erfahrungen und Erkenntnissen, die zuvor nicht aufeinander bezogen waren, und lässt durch die Verknüpfung miteinander neue Denkweisen, Ideen und Produkte bzw. Handlungen entstehen."xxi Somit wird die Kreativität für alle zur Lebensgestaltungskompetenz, die gerade wir in unserem Unterricht als pädagogisches Ziel und Aufgabe haben. " Kreativität ist eine Lebensgestaltungskompetenz die sich bis ins Erwachsenenalter verfeinert, auf alle Alltagszusammenhänge überträgt und nicht nur im künstlerischen Bereich zu finden ist. Diese Kompetenz gilt es zu unterstützen durch die Akzeptanz der Persönlichkeit ..., seines individuellen Ausdrucks und seiner Gefühle, Ideen und Ausdrucksformen."xxii
7. Kreativitätsförderung
Was wir tun können, um Kreativität zu fördern:
Oberstes Gebot ist die Achtsam zu fordern, da sie ja im Zentrum des ganzen kreativen Handeln steht. Die fünf Modalitäten sind von uns Lehrkräften einzurichten, damit sich im Zentrum eine positive Achtsamkeit herauskristallisieren kann. Die Dinge, Formen, Gegenstände und Menschen die wir mit unseren Sinnesorganen spüren können, sollten bedachtsam ausgewählt werden. Die Materialqualitäten unserer Textilien können in einem kreativen Akt bewusst eingesetzt werden. Schöpfen Sie aus dem vollen Materialangebot. Je größer die Erfahrungen sind, desto mehr Kreativität kann sich ausbilden. Lassen Sie die Erfahrungen bezüglich ihrer gefühlsmäßigen Stimulans in den unterschiedlichen Situationen zu. Bewerten Sie diese nicht. Geben Sie dafür Zeit. Achten Sie darauf, dass die Räume, in denen wir kreativ sein möchten, auf unsere eigenen Gefühle, Emotionen und Stimmungen positiv wirken. Schaffen Sie ein Ambiente, dass zum kreativen Handeln einlädt, erzählen sie, hören sie Musik, umgeben Sie sich mit angenehmen Gerüchen usw. Beeinflussen Sie Gefühle, Emotionen und Stimmungen positiv, verhindern Sie Wahrnehmungen, die eine kreative Situation stören. Üben Sie Bewegungen, die für Techniken notwendig sind. Ohne Wissen, Erfahrung und Übung ist die Grundlage für kreative Handlungen nicht gegeben. Halten Sie die Gedanken bei der kreativen Situationen. Wenn Sie es schaffen, Flow wahr werden zu lassen, entrückt die Zeit, man lässt sich darauf ein und wie in einem Spiel gelingt vieles, das dem Kreativen ein positives Gefühl vermittelt. Stülpen Sie keinem das kulturell normativ Schöne als das Erwartete und das zu Bewertende über. Wichtig ist die Innenwelt mit den Gefühlen, Wahrnehmungen und Gedanken mit der Außenwelt, mit dem was vorhanden ist in Einklang zu bringen.
Warum waren viele Menschen als Kinder kreativer als die Erwachsenen? Erinnern sie sich - wir haben phantastische Spiele erdacht, eifrig gemalt, mit einfachen Dingen und Materialien gebastelt, konstruiert und gestaltet. Das Gehirn von Neugeborenen ist - neuronal gesehen - offen für alles, die Vernetzungen bilden sich erst im Laufe der Jahre. Dieses frühkindliche Stadium birgt ein immenses Kreativitätspotential. Bis zur Pubertät werden die vielen synaptischen Verbindungen von Nervenzellen festgelegt, indem sie durch Informationsverarbeitung bestätigt werden - beim Sehen, bei den Gefühlen, bei Erinnerungsprozessen. In dieser Zeit wird die Grundlage der Persönlichkeit und Individualität im Wesentlichen festgelegt. Für die Kreativität bedeutet das, wem eine breitere Plattform von geprägten Ereignissen, Erinnerungen, Emotionen, Absichten, Wahrnehmungen zur Verfügung steht, hat ein ganz wesentlich größeres Potential für Kreativität, zur Konstruktion von Neuem, zur Gestaltung von Kultur zur Verfügung.
In der Schule wird Wert darauf gelegt, dass wir gestellte Aufgaben korrekt lösen. So wird unsere Kreativität nicht geübt und ausprobiert. Die meisten Menschen verbinden Kreativität nur mit künstlerischen Aktivitäten. Kreativität wird aber überall gebraucht, wo neue Wege, Lösungen und neue Ideen gefunden werden müssen - und das ist in allen Bereichen des menschlichen Lebens notwendig.
Beim kreativen Arbeiten ist immer eine gute Vorbereitung notwendig, u. a. sich Fertigkeiten aneignen, fehlende Informationen einholen, kulturelle Bildung erwerben, den Mut zum Anderssein haben, ...
Die Aufgabe von Eltern, Erziehern und Lehrern ist es, die breite Plattform kreativer Möglichkeiten durch spielerischen Umgang mit vielfältigem Material und unterschiedlichsten Techniken in einem adäquaten zeitlichen, ästhetischen und emotionalen offenen Raum zu gestatten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Kreativität zu leisten, denn je mehr Bausteine zur Nutzung vorhanden sind, desto mehr Spielvarianten können ausprobiert werden.
8. Appell
Welches Fach hat so viel kreatives Potential wie Textiles Gestalten: vielfältige Materialien, vielfältige Farben, vielfältige Techniken.
Nutzen Sie das kreative Potential unseres Textiles Bereiches. Nutzen Sie die Erkenntnisse der Kognitions-, Kreativitäts- und Flowforschung und bemühen wir uns alle um eine Weiterentwicklung unseres Faches, das eine hohe gesellschaftliche Herausforderung bedeutet.
Laut Beschluss der Europäischen Kommission sollen Kreativität und Innovationsfähigkeit Schlüsselkompetenzen für alle Bürger Europas werden. Wir sollten uns besonders um die Förderung von Kreativität in allen Altersstufen einsetzen.
So wünsche ich Ihnen bei dieser Bundesfachtagung viel Achtsamkeit im Zentrum der situativen Modalitäten, die alle zusammen bei Ihnen viele kreative Handlungen evozieren möge.
Prof. Dr. Waltraud Rusch Pädagogische Hochschule Bismarckstr. 10 76133 Karlsruhe
- Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Vorschlag für eine Entscheidung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation (2009). Brüssel 2008.
- Ebda.
- Brockhaus 2006
- Guilford, Joy Paul et al.: A factor-analytic study of creative thinking II: Los Angeles 1952, S. 8.
- Vgl. Hentig, Hartmut von: Kreativität. Hohe Erwartungen an einen schwachen Begriff. Carl Hanser Verlag: München, Wien 1998. S.15.
- Mittelstraß, Jürgen: Zur Einführung in den Kreativitätsbegriff. In: Graevenitz, Gerhart von; Mittelstraß, Jürgen: Krativität ohne Fesseln. Über das Neue in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Universitätsverlag Konstanz 2008. S. 13-18.
- Landau, E.: Kreatives Erleben. München-Basel 1984. S. 13
- Drevdahl, J. E.: Factors of importance for creativity. Journal of Clinical Psychology 12, S. 21-26.
- Dresler, Martin: Kreativität und Schlaf. In: Dresler, Martin; Baudson, Tanja Gabriele: Kreativität. Beiträge aus den Natur- und Geisteswissenschaften. S. Hirzel Verlag : Stuttgart 2008, S. 157.
- Vester, Frederic: Denken, Lernen, Vergessen. dtv 32. Auflage 2007.
- Csikszentmihalyi, Mihaly: Flow: Geheimnis des Glücks. Klett-Cotta 2008
- Ebda. S. 44
- Vgl.: Brodbeck, Karl-Heinz: Entscheidung zur Kreativität. WBG : Darmstadt 2007, S. 28f.
- Brodbeck, S. 35.
- Brodbeck S. 40
- Brodbeck S. 41
- Brodbeck, S. 45f.
- Braun, Daniela: Handbuch Kreativitätsförderung. Kunst und Gestalten in der Arbeit mit Kindern. Verlag Herder: Freiburg i. Br. 2007, S.28.
- Ebda.: S. 32.
- Mead zit. nach Er./Beer: Entfaltung der Kreativität. 1974., S. 10.
- Braun, Daniela: Handbuch Kreativitätsförderung. S. 33
- Braun, S. 49.
Literatur:
Braun, Daniela: Handbuch Kreativitätsförderung. Kunst und Gestalten in der Arbeit mit Kindern. Verlag Herder: Freiburg i. Br. 2007.
Brockhaus 2006.
Brodbeck, Karl-Heinz: Entscheidung zur Kreativität. WBG : Darmstadt 2007.
De Bono, Edward: De Bonos neue Denkschule. Kreativer denken, effektiver arbeiten, mehr erreichen. Mvg Verlag : München 2002.
Dresler, Martin: Kreativität und Schlaf. In: Dresler, Martin; Baudson, Tanja Gabriele: Kreativität. Beiträge aus den Natur- und Geisteswissenschaften. S. Hirzel Verlag : Stuttgart 2008.
Funke, Joachim: Problemlösendes Denken. Kohlhammer : Stuttgart 2003.
Graevenitz, Gerhart von; Mittelstraß, Jürgen: Krativität ohne Fesseln. Über das Neue in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Universitätsverlag Konstanz 2008.
Hentig, Hartmut von: Kreativität. Hohe Erwartungen an einen schwachen Begriff. Hanser : München, Wien 1998.
Guilford, Joy Paul et al.: A factor-analytic study of creative thinking II: Los Angeles 1952.
Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Vorschlag für eine Entscheidung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation (2009).
Brüssel 2008.
Landau, E.: Kreatives Erleben. München-Basel 1984.
Vester, Frederic: Denken, Lernen, Vergessen. dtv 32. Auflage 2007.
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