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Die Ölmalerei setzt viel Erfahrung im Umgang mit Farben seitens des Künstlers voraus.
Die Verarbeitung ist aufwändig und eine genaue Vorplanung des Kunstwerkes ist nötig - Ölgemälde benötigen aufgrund der Trocknungspausen entsprechend lange in ihrer Fertigstellung.
Die Ölfarbe zeichnet sich durch ihre lange Trocknungszeit (ideal für großformatige Werke), durch hohe Lichtechtheit, Deckkraft, Dauerbeständigkeit und intensive Farbeindrücke(durch die in Öl gebundenen Farbpigmente) aus.
Aufgrund des Ölgehaltes eignet sie sich nur bedingt für Mischtechniken mit anderen (besonders wasserlöslichen) Farbtypen. Die Trocknungszeit lässt sich durch gezielte Verwendung von verschieden schnell trocknenden Ölen und Malmitteln beschleunigen oder verzögern.
Hohe Anforderungen werden zudem an den Malgrund gestellt - auch hier ist wieder das Öl der entscheidende Faktor. In den meisten Fällen kommt Leinwand oder Holz zum Einsatz. Ölfarbe haftet gut auf diesen Untergründen, ist jedoch sehr empfindlich gegen mechanische Verformungen und blättert daher leicht ab.
In der Regel werden Ölfarben für Künstler pastös in Tuben geliefert. Die Zähigkeit liegt etwas höher und lässt sich mit so genannten Malmitteln verdünnen. Auf den Tuben zeigen ein bis fünf Sterne die Pigmentdichte und somit Deckkraft der Farbe an.
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